Ich habe in einem Post vor knapp 1 1/2 Monaten einen großen Hilfeschrei ausgestoßen, weil mein graues Nymphensittichmännchen Nepomuk plötzlich mit lautem, schrillen Geschrei auf sich aufmerksam machte, das über Stunden nicht abklingen wollte.
Nach diesem Hilfeschrei dauerte es noch etwa zwei Tage, bis sich mein kleiner "Neppl" wieder beruhigt hatte. Bitte fragt nicht, wie es dazu kam, ich habe keine Ahnung, was ihn letztendlich umgestimmt hat... Er schreit und kreischt zwar immer noch, aber über den Tag verteilt und immer nur ganz kurz.
Nun mussten mein Mann und ich leider feststellen, dass unsere beiden Nymphensittichmännchen Eier legen. Wir sind noch nicht ganz sicher, welcher der beiden die Eier legt, aber nachdem Nepomuk nun schon unter großem Ächzen und Stöhnen auf den Eiern saß, gehen wir mittlerweile davon aus, dass er das Weibchen sein muss.
Obwohl eigentlich alles dagegen spricht:
Laut Untersuchung des Zoohändlers, bei dem wir unsere Nymphies erworben haben, auf Vorhandensein einer Legeröhre hin, handelt es sich bei beiden eindeutig um Männchen, da keine Legeröhren vorhanden seien.
Beim "Puscheln" sitzt Nepomuk auch immer nur oben und Kasimir unten und es ist auch Nepomuk, der/ die fleißig zwitschert und die witzigsten Melodien ausstößt.
Kasimir dagegen bekommt außer einem gelegentlichen kurzen Schrei nichts raus.
Könnte es auch sein, dass wir zwei Weibchen besitzen?
Jedenfalls, bei der Anschaffung der Nymphensittiche haben wir uns sehr wohl Gedanken gemacht und wollten Brutfragen gleich aus der Welt schaffen, indem wir ein gleichgeschlechtliches Pärchen halten, aber die Geschlechtsbestimmung ist bei Nymphen wohl sehr schwierig.
Im Internet habe ich gelesen, dass es sogar Nymphen gibt, die laut Gentest ein Weibchen sind, aber "hahnähnliche" Züge haben.
Tja und nun haben wir das leidige Problem, die Eier auszutauschen zu müssen.
Nistmöglichkeiten haben sie keine.
Und in der Zoohandlung, in der wir unsere Geier bekommen haben und nun auch die Plastikeier kaufen mussten, gab es nur schallendes Gelächter, dass die dort erworbenen Männchen Eier legen könnten, sei eine "grandiose Sensation, die ins Fernsehen gehört".
Pah!!!
Vertraut bloß nicht jedem Zoohändler!!!
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Montag, 2. Juni 2014
Mittwoch, 23. April 2014
SITTICHE (1): *Hilfe*, stundelanges, schrilles Gekreische
Seit Anfang August 2014 haben wir neben unserem Wellensittichpärchen nun auch zwei junge Nymphensittichmännchen namens Kasimir und Nepomuk bei uns.
Vor etwa zwei Monaten fing dann mein grauer Nepomuk an, immer laut und schrill zu kreischen. Davor war das Gekreische immer nur kurz für wenige Minuten und bei weitem nicht so laut.
Ich habe auch bemerkt, dass wenn draußen die Sonne lacht, mein Kleiner dann noch ärger kreischt als sonst, so als ob er damit versucht, Artgenossen oder zumindest andere Vögel anzulocken.
Welcher Vogel sich bei einem derartigen Geschrei allerdings anlocken lassen soll, will mir nicht in den Kopf, aber gut.
In den verschiedenen Internetforen heißt es, dass nur unglückliche Nymphensittiche kreischen, glückliche Geier aber würden nicht schreien.
Als Begründung für die Unzufriedenheit werden angegeben, dass der Sittich in Einzelhaft ohne Artgenosse gehalten wird, der Käfig zu klein sein könnte, die Vögel keinen täglichen Freiflug erhalten oder oder oder.
Keines der Gründe scheint auf meinen Grauen zuzutreffen.
Der Käfig ist für zwei Nymphensittiche ausreichend groß, mit seinem gleichgeschlechtlichen Artgenossen Kasimir ist er vor fast neun Monaten bei uns eingezogen, das Verhältnis zwischen den beiden ist allerdings zwiespältig:
Mal sind sie die besten Freunde oder aber mein Nepo fängt an, den Kasi zu verscheuchen und zu beißen, obwohl der viel größer und sicher auch stärker ist. Kasimir beißt allerdings nie zurück, er scheint in der Rangordnung ziemlich weit unten zu stehen.
Spielzeug und Knabbermöglichkeiten (Katzengras, Papprollen, frische Zweige) gibt auch genügend, nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig und zum Fressen bekommen sie neben ihrem Körnermix auch Äpfel, Bananen, Salat, Gurke, Tomate, etc.
Freiflug erhalten sie jeden Tag für mehrere Stunden. Da wir mittlerweile die möglichen Gefahrenquellen in unserem Wohn- und Esszimmer, wo sie ihren Käfig haben und täglich fliegen dürfen, reduziert haben, dürfen sie sogar schon morgens ab acht Uhr raus und gehen dann erst gegen acht bzw. zehn Uhr abends wieder zurück in ihre Käfige.
Auch der Käfig ihrer Wellensittich-Nachbarn wird regelmäßig begutachtet und getestet, es könnte ja sein, dass das Gras des Nachbarn grüner ist als das eigene.
Meine Wellensittiche machen ihrerseits dafür immer den Nymphensittich-Käfig und -Futter unsicher.
Vor etwa einem Monat hat sich das mit dem Gekreische dann wieder normalisiert, umso überraschter waren wir, dass es heute leider von etwa 08:30 bis mittags erneut für mehrere Stunden sehr laut bei uns zuging.
Auch der Kasimir testet nun sein Schreiorgan voll aus, Abdunkeln mit dem Rollladen hat nichts gebracht und mit Wasserzerstäuber bespritzen bringt leider auch nichts.
Habt ihr irgendwelche Tipps, was können wir tun, damit der Geier sich bei uns wohlfühlt und das schrille, laute Gekreische zumindest wieder reduziert?
Wir sind für jeden brauchbaren, praktischen Ratschlag sehr dankbar.
Vor etwa zwei Monaten fing dann mein grauer Nepomuk an, immer laut und schrill zu kreischen. Davor war das Gekreische immer nur kurz für wenige Minuten und bei weitem nicht so laut.
Ich habe auch bemerkt, dass wenn draußen die Sonne lacht, mein Kleiner dann noch ärger kreischt als sonst, so als ob er damit versucht, Artgenossen oder zumindest andere Vögel anzulocken.
Welcher Vogel sich bei einem derartigen Geschrei allerdings anlocken lassen soll, will mir nicht in den Kopf, aber gut.
In den verschiedenen Internetforen heißt es, dass nur unglückliche Nymphensittiche kreischen, glückliche Geier aber würden nicht schreien.
Als Begründung für die Unzufriedenheit werden angegeben, dass der Sittich in Einzelhaft ohne Artgenosse gehalten wird, der Käfig zu klein sein könnte, die Vögel keinen täglichen Freiflug erhalten oder oder oder.
Keines der Gründe scheint auf meinen Grauen zuzutreffen.
Der Käfig ist für zwei Nymphensittiche ausreichend groß, mit seinem gleichgeschlechtlichen Artgenossen Kasimir ist er vor fast neun Monaten bei uns eingezogen, das Verhältnis zwischen den beiden ist allerdings zwiespältig:
Mal sind sie die besten Freunde oder aber mein Nepo fängt an, den Kasi zu verscheuchen und zu beißen, obwohl der viel größer und sicher auch stärker ist. Kasimir beißt allerdings nie zurück, er scheint in der Rangordnung ziemlich weit unten zu stehen.
Spielzeug und Knabbermöglichkeiten (Katzengras, Papprollen, frische Zweige) gibt auch genügend, nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig und zum Fressen bekommen sie neben ihrem Körnermix auch Äpfel, Bananen, Salat, Gurke, Tomate, etc.
Freiflug erhalten sie jeden Tag für mehrere Stunden. Da wir mittlerweile die möglichen Gefahrenquellen in unserem Wohn- und Esszimmer, wo sie ihren Käfig haben und täglich fliegen dürfen, reduziert haben, dürfen sie sogar schon morgens ab acht Uhr raus und gehen dann erst gegen acht bzw. zehn Uhr abends wieder zurück in ihre Käfige.
Auch der Käfig ihrer Wellensittich-Nachbarn wird regelmäßig begutachtet und getestet, es könnte ja sein, dass das Gras des Nachbarn grüner ist als das eigene.
Meine Wellensittiche machen ihrerseits dafür immer den Nymphensittich-Käfig und -Futter unsicher.
Vor etwa einem Monat hat sich das mit dem Gekreische dann wieder normalisiert, umso überraschter waren wir, dass es heute leider von etwa 08:30 bis mittags erneut für mehrere Stunden sehr laut bei uns zuging.
Auch der Kasimir testet nun sein Schreiorgan voll aus, Abdunkeln mit dem Rollladen hat nichts gebracht und mit Wasserzerstäuber bespritzen bringt leider auch nichts.
Habt ihr irgendwelche Tipps, was können wir tun, damit der Geier sich bei uns wohlfühlt und das schrille, laute Gekreische zumindest wieder reduziert?
Wir sind für jeden brauchbaren, praktischen Ratschlag sehr dankbar.
Montag, 17. Februar 2014
TUTORIAL/ DIY: Spielzeuge für Wellensittiche und Nymphensittiche
Meine Nymphensittiche sind tagtäglich immerzu auf der Suche nach "Arbeit" und zwar Arbeit in Form von "Okay, was genau können wir jetzt zerstören"?
Nachdem ich das Katzengras gestern versehentlich etwa 30 min unbeaufsichtigt ließ, haben meine Sittiche diesen bis auf die Erde runtergemetzelt.
Neues Katzengras bekommen sie daher erst nächste Woche und um die Zeit bis dahin zu verschönern, habe ich meinen Sittichen neue Spielzeuge gebastelt.
1. Spielzeug: Kolbenhirse in Papprolle:
Ihr benötigt:
- Papprolle, z.B. vom Küchenkrepp, am besten unbedruckt,
- Schere,
- Kolbenhirse in rot oder weiß,
- Holz-Wäscheklammer
Mit der Schere in eine Seite der Papprolle im Abstand von ca. 0,5 cm mehrere Streifen mit einer Länge von ca. 3 cm einschneiden. Dann kleine Löcher mit einem ungefähren Durchmesser von 2-3 cm in die Rolle schneiden und die Kolbenhirse vor den Augen der Sittiche in die Rolle befördern.
Die geschnittenen Streifen zusammenlegen und mit dem Stiel der Kolbenhirse mit der Holzwäscheklammer am Käfig befestigen.
Die Sittiche sollten dann soweit in die Löcher schauen können, um die versteckte Köstlichkeit darin zu erkennen und dann "arbeiten", indem sie die Löcher weiter aufreissen, um an die Knabberei zu gelangen.
2. Spielzeug: Rattankugel mit Küchenkrepppapier:
Ihr benötigt:
- unbehandelte Rattankugeln in unterschiedlicher Größe,
- Küchenkrepp,
- Paketschnur,
- Schere
Das Küchenkrepp ziehharmonika-mäßig falten und durch die Lücken in der Rattankugel ziehen, Paketband befestigen und fertig.
Bleibt nur noch, den Sittichen beim Zerstören zuzuschauen. Meine Wellensittichdame Penny musste mal wieder als einziges Mädel als erste nach vorne pirschen, aber die anderen überwinden ihre anfängliche Angst sicher in den nächsten Minuten und werden dann mit der Zerstörung beginnen.
Nachdem ich das Katzengras gestern versehentlich etwa 30 min unbeaufsichtigt ließ, haben meine Sittiche diesen bis auf die Erde runtergemetzelt.
Neues Katzengras bekommen sie daher erst nächste Woche und um die Zeit bis dahin zu verschönern, habe ich meinen Sittichen neue Spielzeuge gebastelt.
1. Spielzeug: Kolbenhirse in Papprolle:
Ihr benötigt:
- Papprolle, z.B. vom Küchenkrepp, am besten unbedruckt,
- Schere,
- Kolbenhirse in rot oder weiß,
- Holz-Wäscheklammer
Mit der Schere in eine Seite der Papprolle im Abstand von ca. 0,5 cm mehrere Streifen mit einer Länge von ca. 3 cm einschneiden. Dann kleine Löcher mit einem ungefähren Durchmesser von 2-3 cm in die Rolle schneiden und die Kolbenhirse vor den Augen der Sittiche in die Rolle befördern.
Die geschnittenen Streifen zusammenlegen und mit dem Stiel der Kolbenhirse mit der Holzwäscheklammer am Käfig befestigen.
Die Sittiche sollten dann soweit in die Löcher schauen können, um die versteckte Köstlichkeit darin zu erkennen und dann "arbeiten", indem sie die Löcher weiter aufreissen, um an die Knabberei zu gelangen.
2. Spielzeug: Rattankugel mit Küchenkrepppapier:
Ihr benötigt:
- unbehandelte Rattankugeln in unterschiedlicher Größe,
- Küchenkrepp,
- Paketschnur,
- Schere
Das Küchenkrepp ziehharmonika-mäßig falten und durch die Lücken in der Rattankugel ziehen, Paketband befestigen und fertig.
Bleibt nur noch, den Sittichen beim Zerstören zuzuschauen. Meine Wellensittichdame Penny musste mal wieder als einziges Mädel als erste nach vorne pirschen, aber die anderen überwinden ihre anfängliche Angst sicher in den nächsten Minuten und werden dann mit der Zerstörung beginnen.
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